Patientengeschichte, Gedanken, Erwartungen und Ziele
Zusammenfassung der letzten Blogbeiträge:
Änderung am 06.03.09 in Hobby
Patientengeschichte:
Hallo mein Name ist Jens Blasius.Ich bin 04.07.71 geboren und seit 10/2002 Defibrillatorenträger.Seit 1997 hatte ich in regelmäßigen Abständen schwere Herzrhythmusstörungen, die nur mit externen Defibrillieren behoben werden konnten.Nach mehrmaligen Stadionären Behandlungen bis 10/2002 entschlossen wir uns, eine Defibrillator-Implatation durchzuführen.Seit diesem Eingriff kam es zu mehrmaligen Funktionsprüfungen des Defibrillators.Nach einer Ablatation 12/2005 um die Herzrhythmusstörungen zu minimieren und einem wiederholtem stadionären Behandlung 01/2006 wurde ich auf das Medikament " Cordarex / Amiodaron " umgestellt.Seit diesem Tag hatte ich keine gravierenden Herzrhythmusstörungen mehr, die den Defibrillator animieren könnten seine Funktion zu prüfen.Zurückblickend nehme ich seit 01/2006 das Medikament "Cordarex", das mit seinen Nebenwirkungen, mir hier und da, im Alltag (privat-beruflich) kleine Hürden in den Weg legt, die ich aber zu Meistern kenne.
Ziele
In der zwichen Zeit habe ich mich zum Kämpfer gegen den plötzlichen Herztod entwickelt und bekämpfe den Egoismus und die Intoleranz in dem eigenen Patientenklientel und Aussenstehenden, sowie für den Personenkreis, bei denen die Erkrankung nicht oder Aufgrund von mangelhafter Aus-Fort und Weiterbildung von Ärtzten, aus welchen Gründen auch immer, nicht sachgemäß und zeitgerecht erkannt wird.Eines meiner größten Anliegen ist die Patienten Aufklärung, die von behandelnden Ärzten medizinisch korrekt ausgeführt wird, aber für den Patienten im Umgang mit der Erkrankung im Alltag nur mangelhaft ist.Auf dieser Ebene besteht Akuter Handlungsbedarf !!!Gleichzeitig aber auch weitere Mitstreiter für den plötzlichen Herztod zu Interessieren und zu gewinnen In dem Zeitalter der Mediengesellschaft liegt es an jedem Selbst, sich zu Informieren oder auf diversen Informationsseiten des Globalen Internetz, den aktuellen Link zur Erkrankung und den neusten Stand der Medizintechnik abzurufen.Viele Kleinigkeiten ergeben die Lebensqualität und die muss jeder Selbst für sich erarbeiten.Ich weiß in manchen Ansichten bin ich zu Radikal, aber nur so kann mann etwas bewegen, Stillstand ist Tödlich.
Psychologische Beratung und Ego
Dies ist nach meiner Meinung, individuell auf jeden Patienten und deren Lebenserwartungen (täglicher Tagesablauf und Lebensziele) abzustimmen.Man muss sich mit der Krankheit und den Folgen auseinandersetzen, ob so oder so!Der eine Personenkreis macht dies innerlich mit sich selbst aus und die anderen müssen sich in verschiedenen Kommunikationsarten mitteilen.Jeder muss für sich den besten Weg, Selbst ermitteln und finden.Und sich auch im Ernstfall oder Notsituation helfen lassen, auch wenn es schwerfällt.Für seine verletzliche Seite zu zeigen, gehört eine Menge Mut und Vertrauen dazu.
Lebenserwartung und Tod
Ich persönlich habe mich, mit der Krankheit und deren Folgen im Alltag auseinander gesetzt, wie weit, sich diese auf meine Lebenserwartung (Dauer) auswirkt kann ich zur Zeit nicht beantworten.Ich Lebe und Liebe mit dem derzeitigen Erkrankungsstand genau so weiter wie vorher.Dies kann sich aber auch von heute auf morgen gravierend änderen und dann muss ich mich der aktuelle Situation anpassen.Gut ich Handele in manchen Situationen bewußt leichtsinnig, aber wer macht dieses nicht und möchte seine Grenzen kennen lernen, man soll es nur nicht übertreiben.Den Gevater Hain herauszufordern, kann auch schnell in die Hose gehen.Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber Respekt davor.Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied friedlich einzuschlafen oder mit einem Stück Leitplanke zwichen den Rippen zu sterben.Wie weit Religion darin eine Rolle spielt, muss jeder Selbst in sich erforschen und erkennen.
Arbeit
Ich arbeite bei der Deutschen Post AG in einer 38,5 h Woche.Habe eine 6 Tage Woche mit rollierenden freien Tag, der in jeder Woche anders fällt.MeineTätigkeiten umfassen je nach Bedarf :Paketzustellung, Briefzustellung, Firmenzustellung sowie Innendiensttätigkeiten.Diese Arbeiten, stellen je nach Tätigkeit, unterschiedliche körperliche u. psychische Belastungen an die Person.
Wirtschaftlichkeit
Ich weiß, manchen brennnt die Frage unter den Fingernägeln " Ist Er der Industrie zu angetan?" Meine Antwort: "Ja" Angebot und Nachfrage wirken sich Positiv oder Negativ auf die Weiterentwicklung der Microtechnik des Implantat aus, daß sollte jedem klar sein.Der derzeitige Stand der Dinge" kleiner geht es zur Zeit nicht mehr " und wen, dann zum Lasten der Akkukapazität und dieses wollen Wir ja vermeiden!Es muss schon ein Gesundes Mass von Größe und Lebenserwartung des Implantat gewährleistet sein. Aber das wichtigste ist: Lerne mit der Erkrankung zu Leben und Umzugehen.
Hobbys
Vogelspinnen, Pflanzen, Tiere, Kult-Filme bzw. Serien anschauen, leidenschaftlicher Hobbykoch.
Gruß euer Jens
Bitte hier keine Kommentare eingeben, dies soll meine ganz persönliche Geschichte sein, die über mein Denken und Handeln Auskunft geben sollen.
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