ironmanesslingen's Blog

erstellt von: Benutzer ironmanesslingen, Wed 11 im Apr, 2007[15:55 GMT]

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Monday 12 im January, 2009

UPDATE RÜCKEN

Erstellt: Monday 12 im January, 2009[07:16:50 GMT]

Ich will mal ein kurzen "Lagebericht" zum Thema Rücken bzw. Bandscheibe abgeben - nachdem ich immer wieder danach gefragt werde, wie es mir geht:

Im Juni 2006 wurde mir eine Bandscheibe entfernt und anstatt dessen ein Implantat (Prothese) "eingebaut"! Sofort nach der OP habe ich mit Reha und kurze Zeit später mit Triathlontraining begonnen. Im September 2006 finishte ich meine ersten Triathlon nach der OP (5. Platz, Sprinttriathlon). An Ironman dachte ich zu der Zeit noch nicht, aber wohl an eine normale Saison.

Durch spezielles Krafttraining seit der Zeit im Rehazentrum Vesalius in Wendlingen v.a. auch an den Tergumet-Geräten (Computergestützt, d.h. Interwalle werden überwacht) habe ich keinerlei Probleme. Ich kann nicht sagen, ob es ohne das Training auch so gut wäre, ich versuche es aber lieber nicht. Aber die Rumpfstabilität wirkt sich auch positiv auf das laufen und schwimmen aus. Diesen Winter habe ich noch konsequenter daran gearbeitet und beim Langlaufen und Ski-Tourengehen keine Probleme mit dem Rücken gehabt.

2007 war dann eine sehr gute Saison für mich: WM 70.3 in Florida mit Bestzeit war ein guter Erfolg und in der Liga habe ich für mich ein paar gute Rennen gemacht. 2008 wurde die Prothese dann auf das härteste getestet: 2 Stürze vom Rad (1 x beim Liga-Rennen in Tauberbischoffsheim direkt auf den Kopf und 1 x im Training vom MTB) wurden einigermaßen - zumindest was den Rücken betrifft gut überstanden (Na ja, der Kollateralschaden "Ellenbogenbruch" hat mich dann doch etwas behindert).

Auch bei den Xterras in Zittau und Hawaii wurde der Rücken und das verbaute Material nicht geschont, aber: Ihm gehts gut und ich denke, wenn ich weiterhin mit dem Krafttraining so fleißig bin, wird auch das in Zukunft kein Problem sein und die 2009er-Saison diesbezüglich schon jetzt ein Erfolg: Hauptsache schmerzfrei - zumindest im Rücken :-).

Danke - immer wieder -an die, die mich bis dahin unterstützt haben.

 

www.Kiesel-ist-online.de

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Monday 24 im November, 2008

Es ist wohl wahr!

Erstellt: Monday 24 im November, 2008[08:29:26 GMT]

Mein Blog lag nun eine Zeitlang brach! Aber motiviert durch das Treffen in Düsseldorf werde ich wieder aktiver :-).

Was seither geschah? Was kann die Prothese in der HWS alles aushalten? Details findet Ihr unter: www.kiesel-ist-online.de und da unter TAGEBUCH oder direkt hier: http://kiesel-ist-online.blogspot.com.

Aber kurz erzählt: die BANDSCHEIBENPROTHESE und deren "Einbau" ist von allererster Güte: 2 Stürze vom Fahrrad (eine davon direkt auf den Kopf) hat diese schon ertragen müssen! Der Helm (5 cm kürzer und gebrochen), der Rücken (Schüfrwunden) und der Arm (gebrochen) waren schlimmer in Mitleidenschaft gezogen.

Jetzt wird erst mal ausgeruht, regeneriert und "Carpe Diem" und dann auf zu neuen Ufern.

 

 

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Monday 23 im July, 2007

Beine Schmerzen!

Erstellt: Monday 23 im July, 2007[05:52:46 GMT]

....vom Training - und das ist gut so! Ich denke immer: lieber tun die Beine von der Milchsäure weh, die sich im Training aufbaut, als die leidigen Rückenschmerzen, die ich letztes Jahr noch hatte!

3 Wochen Grundlagenblock mit viel Training sind geschafft und die Wettkämpfe stehen wieder an: Liga-Finale am Schluchsee, Deutsche Meisterschaften in Zittau und dann 70.3 in Monaco - dort wird es besonders schwer (aber auch schön) da in den Seealpen geradelt (90 km) wird.

Ihr hört von mir. 

 

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Tuesday 26 im June, 2007

Bericht in der Esslinger Zeitung am 23.06.07

Erstellt: Tuesday 26 im June, 2007[11:54:43 GMT]

Wettervorhersage einmal anders


23.06.2007

Der Triathlet Bernd Kiesel aus Aichwald hat eine lange Leidensgeschichte hinter sich


Aichwald - Die Narbe am Kehlkopf ist schon verblasst, nur wer genau hinsieht erkennt den Schnitt, den der Chirurg vorgenommen hat, um über diesen Zugang im Halswirbelbereich eine Prothese aus Titan einzusetzen. Als ich aus der Narkose aufgewacht bin, hatte ich keine Schmerzen mehr und habe als erstes gesagt: ich bin wieder gesund, erzählt Bernd Kiesel über den Eingriff in der Esslinger Schelztorklinik. Seit dieser Operation im Juni des vergangenen Jahres ist der Triathlet aus Aichwald wieder voll belastungsfähig und kann seiner großen Leidenschaft nachgehen.

Schmerzen. Nichts als Schmerzen. Auf einer Skala von null bis zehn hat Kiesel notiert, wie es ihm geht. Meistens nicht gut. Meistens unerträglich schlecht. Angefangen hat es vor sechs Jahren mit Kreuzschmerzen. Ich habe mir zuerst nichts daraus gemacht, Rückenprobleme hat schließlich jeder einmal, sagt der 39-Jährige, der schon im Jahr 1995 den legendären Hawaii-Triathlon (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, danach ein Marathon) hinter sich gebracht hat. So einer lässt sich wegen eines Zwicken im rückwärtigen Bereich nicht aus der Bahn werfen. Doch dann schläft ihm immer wieder der rechte Arm ein. Es folgt eine Behandlung, bei der die Spritze und die Infusionsflasche zu den besten Freunden werden. Bis dann im Oktober 2005 die Diagnose kommt: Bandscheibenvorfall. Operieren lassen empfehlen die Ärzte. Das geschieht im Juni 2006.

Ein fast perfekter Wettkampf

Seit dem Eingriff ist Kiesel wieder ganz der Alte. Das bedeutet: Ziele setzen, konsequentes Training. So hat er sich fast schon vom OP-Tisch aus wieder auf das Rad geschwungen (Die Ärzte haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen), um das Ausdauerdefizit so schnell wie möglich auszugleichen. Gymnastik zur Stärkung der Nackenmuskulatur gehört ohnehin zum täglichen Programm. Dass er seinem Körper durch den Sport zu viel zugemutet hat und er seinem unwiderstehlichem Bewegungsdrang die Schuld an der Erkrankung gibt - diese Frage stellt sich nicht. Kiesel sagt: Ein Bandscheibenvorfall ist eine Volkskrankheit. Meine Verletzung schiebe ich nicht auf den Sport. Es war die erste ernsthafte Verletzung. Sport ist für mich eine Lebenseinstellung. Und ich wollte so nicht aufhören.

Radfahren, schwimmen, laufen, das ganze Programm hat er wieder drauf und in St. Pölten hat er sich als Dritter der Altersklasse M 40 für die Weltmeisterschaften über die halbe Ironman-Distanz in Clearwater im US-Bundesstaat Florida am 11. Oktober qualifiziert. In Österreich hat er für 1,9 Kilometer im Wasser 29 Minuten benötigt, die 90 Kilometer auf dem Rad in 2:32 Stunden heruntergespult und den Halbmarathon in 1:30 Stunden bewältig. Es war ein fast perfekter Wettkampf. Und damit gleichzeitig der Nährboden für den Plan, 2008 in Hawaii noch einmal an den Start zu gehen. Die Qualifikation dafür wird er voraussichtlich in Kanada absolvieren und auch dort von einem Phänomen profitieren, das ihn seit der Operation begleitet. Ich spüre, wenn das Wetter umschlägt, grinst Kiesel. Das ist für die Trainingsplanung ideal.

 

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Thursday 21 im June, 2007

Gesund!

Erstellt: Thursday 21 im June, 2007[08:53:38 GMT]

Vor einem Jahr wurde ich an der HWS operiert! Mir wurde eine Bandscheibenprothese eingesetzt. Nach einem Jahr, in dem es eigentlich nur bergauf ging, war ich heute zur Nachuntersuchung in der Esslinger Schelztorklinik bei Dr. Reithmeier, der mir die Prothese "eingebaut" hatte. Trotz oder wegen meiner sportlichen Aktivitäten konnte er mir völlige Genesung (was mir schon lange klar war) attestieren und eine weitere Untersuchung ist nicht mehr notwendig.Die Prothese sitzt sauber und fest und knöcherne "Überwucherungen" sind keine vorhanden.

Ich selber betrachte mich eigentlich schon sehr lange als Genesen! Meine sportlichen Aktivitäten können ja hier im Blog bzw. auf meiner Seite www.kiesel-ist-online.de verfolgt werden. Nun werde ich mir überlegen welche sportliche Herausforderungen noch anstehen ;-).

 

Ich halte Euch auf dem Laufenden.

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Wednesday 06 im June, 2007

Ja, auf dem richtigen Weg!

Erstellt: Wednesday 06 im June, 2007[07:07:05 GMT]

Lange Anreise
Trotz einer Erkältung, die ich mir offensichtlich beim Seeschwimmen zugezogen habe entschloss ich mich, den langen Weg (ca. 600 KM) nach St. Pölten (kurz vor Wien) anzutreten um den Half-Ironman zu absolvieren. Bei schlechtem Wetter losgefahren, bei gutem Wetter (24° und Sonne) angekommen, so lasse ich mir das gefallen. Kurz im Hotel eingecheckt und dann haben Göhni und ich uns warmgefahren - eigentlich ganz einfach: 22 km in eine Richtung raus und dieselbe Richtung mit ein paar Sprints wieder zurück. Warum auch immer - auf jeden Fall hab en wir uns kräftig verfahren und aus geplanten 1,5 H wurden 2,5 H.
 
Wettkampftag
Nach dem wir glücklich die Seen gefunden hatten (Ausschilderung sehr schlecht) und erfolgreich registriert waren (am Vortag) gings zum einchecken und wieder zurück ins Hotel (Start war erst um 14:00 Uhr) und dies ist eine lange Zeit, wir hiengen in den Hotels ab und schauten dann diverse Soaps. Die aufgebaute Vorspannung schlaffte erst mal wieder ab, so ein Mist dachte ich mir, aber ein gutes Aufwärmprogramm half den Körper wieder rechtzeitig in Schwung zu bringen.
 
Schwimmen 1,9 KM
Um 14:20 dann also Start! Ich konnte mich gleich ganz gut vorne festsetzen und lag an ca. 8 - 10 Position in meiner Startgruppe (die Profis und Jüngeren sind zuvor schon gestartet). Ich fand auch einen wunderbaren Wasserschatten und schwam auf den ersten 1000 m etwas nach vorne, so dass ich die ersten 1000 m in 14:55 min geschwommen bin, wunderbar dachte ich mir - jetzt kam das eigentlich spektakuläre: 250 - 300 (!) m Landgang in einen anderen See um die letzten 800 m zu schwimmen. Nun waren die Schwimmgruppen auch endgültig zerschlagen, nach 29:55 stieg ich also als 5 in meiner Gruppe aus dem Wasser.
 
Radfahren 90 KM - 950 HM
Erst mal regnete es in strömen aber auf dem ersten Teilstück sollte dies noch keine Rolle spielen - eher der stark aufkommende Wind. Im Prinzip geht es 1/2 Stunde nur gerade aus auf einer gesperrten Autobahn, der Wind kam gottseidank nicht von vorne sondern halb Schräg. Nach 25 Km gings dann etwas in die Weinberge, wobei die Abfahrtenb diesmal wirklich gefährlich waren, da die Strassen nass und Sand etc auf derselben lag. Ich hatte mir spezielle Laufräder geliehen (Zipp 808), auf den bergaufstücken bzw. flachen Stücken sind diese wirklich wunderbar, aber bergab und dann noch nass - sollte vorher geübt sein! Nun gut - dann ging es bis KM 60 flach mit Gegenwind der Donau entlang, der Schnitt lag immer noch bei ca. 37 KM/H und war soweit ok, ich konnte mich leicht von von Gruppen lösen und am Finalen Anstieg (ca. 8 KM bei ca. 8 - 10 % Steigung) konnte ich die Windschattenfahrer endgültig hinter mir lassen. Die Abfahrt war dann genial: Fast ohne Kurven im mit Spitzengeschwindigkeiten von 80 KM/H!!! Inzwischen hatte ich mich
gut platziert (Mittlerweile 2. in der AK40). Und die Beine fühlten sich auch gut an! Jetzt freute ich mich auf das Laufen (2:31 H, 950 HM)
 
Laufen 21 KM - flach
Das laufen ist schnell erzählt: Zwei Runden a 10,5 km - im Prinzip flach (und ohne KM-Angaben). Konnte nach Plan laufen: der ersten 4 - 5 KM wollte ich verhalten laufen um dann zu steigern, die ersten 10 KM gingen dann in ca. 41 min weg, einen Platz mußte ich noch abgeben - aber trotzdem: 1:30 H für den halben Marathon stellten mich dann doch zufrieden.
 
Slot-Machine
Verwirrung stiftete dann die Ergebnisliste: Auf Ironman.com unter AK 40 den 3. Platz belegt, bei der Slot-Vergabe dann in der AK 35 gewertet - egal - ein Teilziel habe ich erreicht und starte bei der WM im Novembe, jetzt freue ich mich aber erst mal.
 
Kurios
Vom Sprecher "als Gast aus Deutschland" und "Versehrtensportler" angekündigt!
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Thursday 31 im May, 2007

Auf dem richtigen Weg?

Erstellt: Thursday 31 im May, 2007[07:02:13 GMT]

Am Wochenende steht nach 2 Jahren und zwischenzeitlicher OP wieder ein "großer" Wettkampf an: ich versuche mich in Österreich in der Nähe von Wien für die Triathlon-WM über die "halbe" Distanz (also 2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km laufen) zu qualifizieren. Die Form stimmt bisher, mal sehen, ich hoffe ich kann alles Umsetzen. Eine kleine Erkältung hat mich letztes Wochende etwas gebremst, aber die Rennen zuvor waren sehr zufriedenstellend. Bis bald

 Forst 2007.Liga-Wettkampf in Forst 2007

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Monday 07 im May, 2007

Duathlon in der BaWü-Liga

Erstellt: Monday 07 im May, 2007[08:44:04 GMT]

Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Bin auch voll im Fahrplan und werde von Rennen zu Rennen schneller: die ersten 8 KM konnte ich "verhalten" in 29 min rennen umd auf dem Rad Gas zu geben (1:13 für 45 KM auf einer schweren Strecke mit Wind stimmen mich froh), die abschließenden 4 KM gingen dann in 17:02 min weg, nicht besonders schnell, zugegeben, aber das Radfahren hat eben Körner gekostet? Und der Rücken? Hatte ich jemals Probleme?????
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Thursday 03 im May, 2007

Einfach nur happy

Erstellt: Thursday 03 im May, 2007[08:48:29 GMT]

Tja, ich dachte jetzt rennst du mit einer Bandscheiben-Prothese im Hals herum und das wird nie wieder etwas! Und nun, nach einem guten Wintertraining bin ich auf einem schweren Laufkurs mit vielen Höhenmetern und über Kopfsteinpflaster ganz gut gerannt! Und das einzige was weh tat, waren die übersäuerten Muskeln! Natürlich freue ich mich nicht über das Laktat in den Beinen aber über die Tatsache, dass ich mit so einer Prothese wieder schnell über Stock und Stein rennen kann. Train hard and painfull, so long. Bernd

 

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Wednesday 02 im May, 2007

Deutsche Meisterschaften Duathlon

Erstellt: Wednesday 02 im May, 2007[14:51:12 GMT]

Duathlon, also Laufen - Radfahren - Laufen - ist eigentlich nicht wirklich meins aber ich habe trotzdem teilgenommen da es vor der Haustür lag. Und: 14. Platz immerhin, kann sich sehen lassen und 6. in der Baden-Württemberg-Wertung bei den Amateuren. Ich freu mich, wenn das schwimmen losgeht. Bis bald
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