J.B´s Blog

Wer nichts tut, kann nichts bewegen.

erstellt von: Benutzer Jens Blasius, Wed 11 im Apr, 2007[08:56 GMT]

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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Friday 06 im March, 2009
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Gesundheitszustand: Aktuallisiert am 18.09.09

Erstellt: Friday 06 im March, 2009[22:19:21 GMT]

Mir geht es zur Zeit Gesundheitlich gut, meine Routineuntersuchungen ergaben bis jetzt keine Reaktionen vom Implantat.Aufgrund dessen werden meine Untersuchungen, auf eine halbjährliche Routineuntersuchung ausgedehnt, mit unter habe dies dem Medikament Cordarex (Amiodaronhydrochlorid) zu verdanken, es bremst den Funkenflug herunter.Ich muss Aufgrund von dem zu niedrigen Blutdrucks mein Betablocker Concor (Bisoprololhemifumarat) auf die Hälfte mindern.Die Batteriespannung fiel das 1.ste mal am 07.08.08 unter 3.00 V, dies hat bei mir 6 Jahre gedauerd, obwohl er mehrmals seine Funktion unter Beweis gestellt hat.

Untersuchungsergebnis

07.08.08 Batteriespannung erstmalig unter 3.00 V gefallen.

13.03.09 Batteriespannung ist von 2.99 V auf 2.90 V gefallen.

18.09.09 Batteriespannung ist von 2.90 V auf 2,79 V gefallen.

Bei 2.60 V ist ein Wechsel des Implantats angesagt.

Es wurden keine gravierenden Herzrhytmusstörungen und Defibrillationsereignisse festgestellt.

Gruß euer Jens

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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Saturday 28 im March, 2009
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Hallo an alle Leser

Erstellt: Saturday 28 im March, 2009[09:08:18 GMT]

Ich möchte hier keine gezielte Werbung bzw. Empfehlung für eine Institution machen, bitte mich nicht falschzuverstehen.Ich bin mit meiner Klinik vor Ort sehr zufrieden, aber in schwierigen Fällen, muss man auch andere Wege beschreiten und dies heißt auch, eine längere Anfahrt in Kauf zu nehmen.Wer nichts tut, ist immer für seine Situation Selbst verantwortlich, also den Hintern bewegen und nicht alles als gegeben hinnehmen.
Individuell, erlebt jeder Betroffene und Angehörige, die Erkrankung anders.
Dieses Forum lebt von Eigenerfahrungen mit dem Umgang von Erkrankungen.
Deshalb, tauscht euere Erfahrungen aus " Hilfe zur Selbsthilfe".

Gruß von der Mosel
euer Jens
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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Sunday 11 im May, 2008
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Blogplatz für Kommentare

Erstellt: Sunday 11 im May, 2008[06:47:29 GMT]

Hallo Blogger hier habe ich einen Platz eingerichtet, wo Ihr eure Kommentare zu den Einträgen abgeben könnt.Da Ich die Einträge teilweise Nachbearbeite oder Lösche, zwecks Eintrag in die Patientengeschichte, können dadurch die Kommentare verloren gehen und dies möchte ich vermeiden.Ich bitte Euch deshalb darum unter Bezug des Eintrages, hier Eure Kommentare einzupflegen, damit sie nicht verloren gehen.Ich werde den Blogplatz immer an erster Stelle im meinem Blog platzieren, damit die Blogger zuerst den Kommentar und meine Antwort lesen können.Und bei bei Interesse den vollständigen Eintrag nachlesen.Danke

Gruß euer Jens

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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Sunday 20 im April, 2008
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Wie empfand ich den Funktionstest (Schlag)

Erstellt: Sunday 20 im April, 2008[16:45:56 GMT]

Seit 2002 hatte ich schon mehrere, bewußt wahrnehmende Funktionstests (so meine Beschreibung über die Funktion).
Die Funktionstest (teilweise) kam ohne Vorwarnung auf mich zu, das Kombimodell ermittelte, schwere Herzryhtmusstörungen und diese waren anscheinend so gravierend, das das System erst garnicht versuchte zu Über oder Unter zu Stimmulieren, sondern gleich einen oder mehrere Impulse durch die Elektroden zu senden.Die Wirkung des Immpulses wurde ja nicht verfehlt, den ich bin noch unter euch.Wie habe ich das ganze Empfunden, ich würde Lügen, wenn ich es als Angenehm bezeichne.Ich empfinde es als ob mir jemand einen Dachbalken ins Kreuz haut und meine Ohren fallen zu und ich nehme ein Piepsen wahr (wie Tinnitus), evtl. Muskelkater.Diese Nebenwirkungen gehen Sofort oder Minuten später, bei mir wieder weg.Witzigerweise ersehnt man sich während den Herzrasen, nach den erlösenden Schlag.Den dann ist alles wieder so wie vorher, es ist als lege jemand den Schalter um.

euer Jens

PS:
Bitte hier keine Kommentare einpflegen, seperater Blog Eintrag beachten !
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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Wednesday 16 im April, 2008
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Patientengeschichte, Gedanken, Erwartungen und Ziele

Erstellt: Wednesday 16 im April, 2008[17:50:04 GMT]

Zusammenfassung der letzten Blogbeiträge:

Änderung am 06.03.09 in Hobby

 

Patientengeschichte:

Hallo mein Name ist Jens Blasius.Ich bin 04.07.71 geboren und seit 10/2002 Defibrillatorenträger.Seit 1997 hatte ich in regelmäßigen Abständen schwere Herzrhythmusstörungen, die nur mit externen Defibrillieren behoben werden konnten.Nach mehrmaligen Stadionären Behandlungen bis 10/2002 entschlossen wir uns, eine Defibrillator-Implatation durchzuführen.Seit diesem Eingriff kam es zu mehrmaligen Funktionsprüfungen des Defibrillators.Nach einer Ablatation 12/2005 um die Herzrhythmusstörungen zu minimieren und einem wiederholtem stadionären Behandlung 01/2006 wurde ich auf das Medikament " Cordarex / Amiodaron " umgestellt.Seit diesem Tag hatte ich keine gravierenden Herzrhythmusstörungen mehr, die den Defibrillator animieren könnten seine Funktion zu prüfen.Zurückblickend nehme ich seit 01/2006 das Medikament "Cordarex", das mit seinen Nebenwirkungen, mir hier und da, im Alltag (privat-beruflich) kleine Hürden in den Weg legt, die ich aber zu Meistern kenne.

 

Ziele

In der zwichen Zeit habe ich mich zum Kämpfer gegen den plötzlichen Herztod entwickelt und bekämpfe den Egoismus und die Intoleranz in dem eigenen Patientenklientel und Aussenstehenden, sowie für den Personenkreis, bei denen die Erkrankung nicht oder Aufgrund von mangelhafter Aus-Fort und Weiterbildung von Ärtzten, aus welchen Gründen auch immer, nicht sachgemäß und zeitgerecht erkannt wird.Eines meiner größten Anliegen ist die Patienten Aufklärung, die von behandelnden Ärzten medizinisch korrekt ausgeführt wird, aber für den Patienten im Umgang mit der Erkrankung im Alltag nur mangelhaft ist.Auf dieser Ebene besteht Akuter Handlungsbedarf !!!Gleichzeitig aber auch weitere Mitstreiter für den plötzlichen Herztod zu Interessieren und zu gewinnen In dem Zeitalter der Mediengesellschaft liegt es an jedem Selbst, sich zu Informieren oder auf diversen Informationsseiten des Globalen Internetz, den aktuellen Link zur Erkrankung und den neusten Stand der Medizintechnik abzurufen.Viele Kleinigkeiten ergeben die Lebensqualität und die muss jeder Selbst für sich erarbeiten.Ich weiß in manchen Ansichten bin ich zu Radikal, aber nur so kann mann etwas bewegen, Stillstand ist Tödlich.

 

Psychologische Beratung und Ego

Dies ist nach meiner Meinung, individuell auf jeden Patienten und deren Lebenserwartungen (täglicher Tagesablauf und Lebensziele) abzustimmen.Man muss sich mit der Krankheit und den Folgen auseinandersetzen, ob so oder so!Der eine Personenkreis macht dies innerlich mit sich selbst aus und die anderen müssen sich in verschiedenen Kommunikationsarten mitteilen.Jeder muss für sich den besten Weg, Selbst ermitteln und finden.Und sich auch im Ernstfall oder Notsituation helfen lassen, auch wenn es schwerfällt.Für seine verletzliche Seite zu zeigen, gehört eine Menge Mut und Vertrauen dazu.

 

Lebenserwartung und Tod

Ich persönlich habe mich, mit der Krankheit und deren Folgen im Alltag auseinander gesetzt, wie weit, sich diese auf meine Lebenserwartung (Dauer) auswirkt kann ich zur Zeit nicht beantworten.Ich Lebe und Liebe mit dem derzeitigen Erkrankungsstand genau so weiter wie vorher.Dies kann sich aber auch von heute auf morgen gravierend änderen und dann muss ich mich der aktuelle Situation anpassen.Gut ich Handele in manchen Situationen bewußt leichtsinnig, aber wer macht dieses nicht und möchte seine Grenzen kennen lernen, man soll es nur nicht übertreiben.Den Gevater Hain herauszufordern, kann auch schnell in die Hose gehen.Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber Respekt davor.Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied friedlich einzuschlafen oder mit einem Stück Leitplanke zwichen den Rippen zu sterben.Wie weit Religion darin eine Rolle spielt, muss jeder Selbst in sich erforschen und erkennen.

 

Arbeit

Ich arbeite bei der Deutschen Post AG in einer 38,5 h Woche.Habe eine 6 Tage Woche mit rollierenden freien Tag, der in jeder Woche anders fällt.MeineTätigkeiten umfassen je nach Bedarf :Paketzustellung, Briefzustellung, Firmenzustellung sowie Innendiensttätigkeiten.Diese Arbeiten, stellen je nach Tätigkeit, unterschiedliche körperliche u. psychische Belastungen an die Person.

 

Wirtschaftlichkeit

Ich weiß, manchen brennnt die Frage unter den Fingernägeln " Ist Er der Industrie zu angetan?" Meine Antwort: "Ja" Angebot und Nachfrage wirken sich Positiv oder Negativ auf die Weiterentwicklung der Microtechnik des Implantat aus, daß sollte jedem klar sein.Der derzeitige Stand der Dinge" kleiner geht es zur Zeit nicht mehr " und wen, dann zum Lasten der Akkukapazität und dieses wollen Wir ja vermeiden!Es muss schon ein Gesundes Mass von Größe und Lebenserwartung des Implantat gewährleistet sein. Aber das wichtigste ist: Lerne mit der Erkrankung zu Leben und Umzugehen.

 

Hobbys

Vogelspinnen, Pflanzen, Tiere, Kult-Filme bzw. Serien anschauen, leidenschaftlicher Hobbykoch.

 

Gruß euer Jens

Bitte hier keine Kommentare eingeben, dies soll meine ganz persönliche Geschichte sein, die über mein Denken und Handeln Auskunft geben sollen.

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Benutzer Jens Blasius in UserBlog J.B´s Blog
Sunday 20 im April, 2008
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Missgeschicke und deren Folgen

Erstellt: Sunday 20 im April, 2008[15:54:27 GMT]

Seit 2002 haben sich so manche Missgeschicke Ereignet, es liegt aber meisten daran, daß ich den ICD im Alltag nicht mehr wahrnehme, er gehört eben zum Leben und Alltag.Ganz am Anfang war mein ICD noch nicht meinen alltäglichen Bedürfnissen im Beruf und Alltag eingestellt.

1.Da ich zu Anfang bei der DHL-Paket arbeitete, war mir in manchen Situationen die Arbeitsleistung eines ICD nicht so bewußt.Bis zu diesem Tag, wo eine Kundin mehrere Sendungen erhielt.Ich musste 3x hintereinander bis ins Dachgeschoss springen, gut 2x ist es gut gegangen, aber beim 3x hatte ich, so gravierende Herzrythmusstörungen, daß der ICD mir ohne Vorwarnung eine Gebrezelt hat.(der 1 Funktionstest).Habe danach die Arbeit abgebrochen und bin in die Klinik gefahren, nach Erklärung des Vorfalls und wie es dazu kam, haben wir uns entschlossen, das Program zu modifizieren und den Toleranzbereich von minimal und maximal zu erweitern.

2.Da ich begeisterter Aquarianer bin und eine Teichpumpe mit 20 m (wie sich im nachhinein herausgestellt hat, nicht abgeschirmtes) Kabel mein Aquarium sauberhält und das Wasser reinigt und bei den Montagearbeiten, hatte ich mal wieder unbewußt, mir der Brust (natürlich da wo mal wieder der Defi sitzt) über eine Kabelschlinge gelegen.Auf einmal vernehme ich einen Warnton (piepsen) bis ich dies dem ICD zuordnen konnte, dauerde eine kurzen Augenblick.Das Piepsen hörte nach 10 bis 20 Sekunden wieder auf, mit der Erkenntnis, das das Kabel und der ICD, nicht zusammen Hamonieren (Elektromagnetisches Feld) der Vorgang wird anscheinend vom meinem ICD nicht gespeichert.

3.Bei Entladetätigkeiten, bei meinem Zustellfahrzeug, wurde durch eine Windboe die Tür zugeschlagen.Gut, den Kopf konnte ich noch zurüchziehen können, aber den Rumpf hatte ich in der eile Vergessen.Die Tür schlug mir dem Veriegelungsmechanismus gegen den ICD.Ergebnis der Untersuchung: hatte einen schönen Knutschfleck (Hämatom) im Gewebe und das Gerät hatte keine Beule abbekommen und funktionierte tadellos.Qualität ist eben Qualität.

4.Beim Kochen erhielt ich einen Anruf auf das Handy (benutze es immer auf der abgewanden Seite des ICD) konnte aber den Kochvorgang nicht abbrechen und stöpselte schnell die kabelgebundene Freisprecheinrichtung ein.Das hätte ich am besten wieder lassen sollen, es passierte genau das Gleiche wie bei Aquarium.Anscheinend hat die Funktion des Warntons nicht mit der Kabeldicke. aber mit der Abschirmung und der Stärke des Elektromagnetischen Feld zu tun.Ergebnis Sie flog sofort in den Elektroschrott.

5.Beim Montagaarbeiten an meinen RC Modell, fiel mir eine Schräubchen in den Rumpf.Alles soweit gut, drehte das Modell hin und her und das Schräubchen wollte einfach nicht herausfallen.Also Pinzette gesucht und gepfummelt, ich hörte Sie, aber sah sie nicht.Gut an die Werkzeugkiste getappt, Lampe raus und weiter gehts.Hm,hätte ich sollen sein lassen, da ich keine Hand mehr frei hatte, klemmte ich die Taschenlampe zwichen Kinn und Schlüsselbein.Dachte aber nicht mehr an den Magneten, der am Boden eingelassen war und das verräterische Piepsen war wieder da.

Bitte hier keine Kommentare einpflegen.Der Beitrag wird fortlaufend Erweitert, den mir passieren Garantiert noch andere Missgeschicke.
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