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Nasenbluten/Bluthochdruck u. Schlaganfall


Von: Svetlana L. • 13.11.2009 [08:58]

Liebes Ärzteteam,

ich habe noch eine Frage, die schon seit Jahren durch unsere Familie geistert, weil auf Seiten meines Mannes und auch bei unseren Kindern eine Neigung zu Nasenbluten besteht. Teilweise dauert es 1/4-1/2 Std. bis die Blutung endlich aufhört, bei meinem einen Sohn war ich kurz davor in die Notaufnahme zu fahren, weil er eine 3/4 Std. Nasenbluten hatte, das einfach nicht stoppen wollte. Wir versuchen dann schon alles Mögliche, Druck auf die Nasenwurzel (seitlich in Augenhöhe), Eiskompresse in den Nacken. Angeblicher Geheimtip soll sein: Papier unter der Zunge (glaube ich aber nicht). Aber man versucht einfach alles.

Ärzte raten ja auch zur Verödung von Adern in der Nase, ich hätte es für die Kinder schon längst machen lassen, wenn mein Mann es nicht kategorisch abgelehnt hätte, mit der Begründung:

Nasenbluten ist eine Art Sicherheitsventil, wenn man später mal hohen    Blutdruck hat (was auch in der Familie liegt), dann verhindert die Blutung aus der Nase den Schlaganfall im Gehirn(???).

Was halten Sie davon? Ist da etwas dran? Ich würde meinen Kindern gerne diese dummen Nasenblutzustände ersparen (wir haben auch Nasensalbe f. d. Winter/trockene Heizungsluft/Erkältungen)- aber es kommt immer mal wieder unvermittelt vor.

Mit freundlichen Grüßen

Svetlana L.

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